Warum step into motion die Lücke in der Nachsorge schließt – und wie unsere Crowdfunding-Kampagne Betroffenen hilft.
Krebs verändert alles – den Körper, das Selbstbild, das Vertrauen ins Leben. Doch während die medizinische Versorgung immer besser wird, endet die systematische Begleitung oft genau in dem Moment, in dem sie dringend gebraucht wird: nach der Behandlung. Viele Menschen werden „krebsfrei“ entlassen, aber nicht zurück ins Leben begleitet. Angst vor Rückfällen, Erschöpfung, Unsicherheit, Polyneuropathien und Orientierungslosigkeit bleiben.
Genau hier setzt step into motion an: ein ganzheitliches digitales Nachsorgeprogramm, das Betroffenen hilft, in ihrem neuen Leben anzukommen. Um diese Unterstützung weiterzuführen, starten wir am 01.12. eine Crowdfunding-Kampagne, die mit eurer Hilfe echte Veränderung ermöglichen soll.
Die unterschätzte Krise nach der Krebstherapie
Wer Krebs überlebt, verdient Anerkennung – und Unterstützung. Doch die Realität sieht anders aus. Sobald der medizinische Teil abgeschlossen ist, stehen viele Menschen vor einer Leere. Kein strukturierter Plan, keine klare Anleitung, keine Begleitung, die zeigt, wie man wieder in einen selbstbestimmten Alltag findet.
Deshalb unser früher, ehrlicher Appell:
Wenn dich diese Zeilen berühren, kannst du durch diese Crowdunding Kamppagne einen echten Unterschied im Leben der Betroffenen machen:
Schon ein kleiner Beitrag macht einen echten Unterschied.
(Und jetzt die ganze Geschichte – für alle, die tiefer einsteigen möchten.)
Viele Betroffene berichten von denselben Herausforderungen:
- Erschöpfung, die den Tag bestimmt
- Ängste, die das Vertrauen untergraben
- Spätfolgen, die niemand erklärt
- Rückzug, weil Unterstützung fehlt
- Überforderung, weil unklar ist, wo man ansetzen soll
Dazu kommt eine stille Erwartung von außen:
„Du bist doch jetzt gesund – warum bist du nicht einfach wieder du selbst?“
Doch genau das ist der Punkt:
Nach Krebs ist niemand „einfach wieder die alte Person“. Das Leben verändert sich –
und das braucht Raum, Zeit und Begleitung.
Als wir step into motion entwickelt haben, hatten wir genau diese Menschen vor Augen: diejenigen, die überlebt haben, aber noch nicht wirklich im neuen Leben angekommen sind. Helena startete den Ansatz bereits in ihrer Masterarbeit – getragen vom Wunsch, ein wirksames, menschliches und wissenschaftlich fundiertes Programm zu schaffen. Als Jessica dazukam, entstand ein Team, das Expertise aus Psychoonkologie, Neuropsychologie, Ernährungswissenschaft, Sport- und Bewegungstherapie sowie Betroffenenperspektiven vereint.
Über 5 Jahre hinweg haben wir:
- mit Universitäten zusammengearbeitet
- Betroffene interviewt und begleitet
- wissenschaftliche Studien durchgeführt
- Module entwickelt & getestet
- eine Plattform entwickelt, die Menschen stärkt
Das Ergebnis ist ein Nachsorgeprogramm, das Bewegung, mentale Gesundheit, Ernährung und soziale Unterstützung verbindet – strukturiert, alltagsnah und wissenschaftlich fundiert.
Die Lücke im System: Warum Nachsorge bisher nicht reicht
Rehas sind überfüllt. Psychotherapieplätze kaum zu bekommen. Viele wissen nicht, wohin sie sich wenden sollen. Angehörige möchten helfen, finden aber keinen Zugang. Und zu oft endet die Notwendigkeit der Unterstützung dort, wo der medizinische Prozess endet.
Diese Versorgungslücke hat Folgen:
- Menschen verlieren das Vertrauen in ihren Körper
- Aktivität sinkt, was Symptome verstärkt
- soziale Isolation wächst
- der Lebensalltag fühlt sich fremd an
- Ängste nehmen zu
- der Lebensalltag fühlt sich fremd an
Nach einer Krebserkrankung beginnt eine zweite Art der Heilung – eine, die bisher nicht systematisch aufgefangen wird. Step into motion möchte genau diese Lücke schließen.
Was step into motion anders macht
Unsere Plattform bietet eine Begleitung, die:
Ganzheitlich ist: Körper, Geist und Lebensumfeld werden gemeinsam betrachtet.
Alltagsnah ist: Übungen, Videos, Inputs und Routinen lassen sich in jedes Leben integrieren.
Wissenschaftlich fundiert ist: Studien zeigen: step into motion stärkt Gesundheitskompetenzen und soziale Unterstützung – beides entscheidend für langfristige Gesundheit.
Gemeinschaft schafft: Menschen teilen Erfahrungen, unterstützen einander und sind nicht allein.
Einfach zugänglich ist: Für Menschen, die keinen Therapieplatz finden oder in ländlichen Regionen kein Unterstützungsangebot haben.
Unabhängig funktioniert: Unser Ziel ist kein Exit, sondern echte Wirkung – für Menschen, nicht für Investoren.
Darum brauchen wir eure Unterstützung – jetzt
Nach Jahren der Förderung durch Forschungstöpfe stehen wir an einem entscheidenden Punkt. Die wissenschaftliche Entwicklung ist abgeschlossen, die Plattform steht, die Wirksamkeit ist belegt. Doch seit Sommer finanzieren wir alles aus Eigenmitteln – und diese sind fast aufgebraucht.
Damit step into motion nicht nur ein Forschungsprojekt bleibt, sondern zu einem realen Angebot für tausende Menschen wird, brauchen wir jetzt Unterstützung.
Deshalb starten wir unsere Crowdfunding-Kampagne (01.12.–15.01.).
Unser Ziel: 80.000 € – genug, um die Plattform weiterzubetreiben und für mehr Menschen zugänglich zu machen.
Was mit deiner Unterstützung möglich wird
Mit den 80.000 € können wir:
1. Die Plattform nach der Entwicklungsphase weiterbetreiben
Der Zugang wird für Betroffene dauerhaft möglich.
2. Inhalte erweitern
z. B. Sexualität nach Krebs, Umgang mit Partner:innen, berufliche Wiedereingliederung, Umgang mit Spätfolgen.
3. Vor-Ort-Angebote vorbereiten
Workshops, Bewegungseinheiten, Community-Events.
4. Laufende technische Kosten decken
Hosting, Datenschutz, Infrastruktur, Support.
5. Unser kleines Team fair entlohnen
Expert:innen, Therapeut:innen und Menschen, die mit Herzblut arbeiten.
Warum deine Spende mehr ist als Geld
Viele fragen: „Wie kann ich helfen?“
Genau hier liegt die Antwort.
Eine Spende bedeutet:
- ein Mensch findet Halt
- ein Mensch beginnt wieder aktiv zu werden
- ein Mensch spürt Verbundenheit statt Isolation
- ein Mensch lernt, mit Ängsten umzugehen
- ein Mensch hat wieder Hoffnung
Du schenkst nicht einfach Geld.
Du schenkst:
Lebensfreude. Kraft. Orientierung. Bewegung. Gesundheit.
Du schenkst den nächsten Schritt zurück ins Leben.
Heilung endet nicht mit einem unauffälligen Befund. Sie endet dann, wenn ein Mensch sich wieder lebendig fühlt – körperlich, emotional, sozial. Step into motion begleitet Betroffene genau auf diesem Weg. Doch damit dieses Angebot nicht in der Schublade verschwindet, sondern vielen Menschen zugänglich wird, brauchen wir jetzt Unterstützung. Unsere Crowdfunding-Kampagne vom 01.12. bis 15.01. ist eine Einladung, gemeinsam die Nachsorge nach Krebs neu zu denken: menschlich, alltagsnah, wissenschaftlich fundiert und wirklich wirksam. Jede Spende, jeder geteilte Beitrag und jede Empfehlung trägt dazu bei, dass Menschen nicht allein durch diese schwierige Zeit gehen müssen.
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Autorinnen:
Helena Koine
Helena ist Sport- und Gesundheitspsychologin sowie Psychoonkologin und Mitgründerin von step into motion. Mit ihrer Kombination aus wissenschaftlicher Expertise und tiefem Verständnis für die emotionalen Herausforderungen nach Krebs entwickelt sie Programme, die Menschen nachhaltig zurück in ihre Kraft begleiten.
Jessica Dickes
Jessica ist Neuropsychologin und Mitgründerin von step into motion. Sie verbindet neuropsychologische Erkenntnisse mit praxisnahen Methoden, um Betroffene ganzheitlich zu unterstützen und innovative Angebote für die Zeit nach der medizinischen Behandlung zu gestalten.
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Hinweis: Dieser Beitrag ist im Rahmen des Healthcare Founders Netzwerks entstanden und wurde redaktionell geprüft sowie in den neutralen Kontext der Plattform eingeordnet.